Gedankenfotografie
Gedankenfotografie
Gedankenfotografie nennt man das paranormale Erzeugen von Bildern oder Bildteilen mit oder ohne Kamera auf Platte oder Film. Ein Phänomen, das angeblich zum ersten Mal 1891 auf einer Aufnahme W. H. Mumlers in Boston beobachtet worden sein. 1896 erzielte der französische Offizier Darget Psychofotografien, indem er die Platte, in schwarzes Papier gehüllt, an seine Stirn hielt:
Nach dem Entwickeln zeigten sich die Bilder gedachter Objekte. Die Echtheit der Fotos (Bilder), die vor allem um 1910 gemacht worden sind, ist gesichert. Tomokichi Fukurai (1931) machte mit seiner Frau Takahasi als Medium sowohl Bilder als auch Schriftzeichen auf Fotoplatten.
Die Wirkung der Psychofotographie settz wohl direkt am Film ein. Schrenck-Notzing allerdings vertrat die Hypothese instabiler Materialisation, die normal fotografiert wurde. Die meisten Gedankenbilder sind schwarz-weiss-Fotos. 1912 hat man jedoch auch schon farbige Ergebnisse erzielt.